Das Sakrament der Krankensalbung

Die Krankensalbung ist für alle schwerer Erkrankten gedacht. Sie bringt unseren christlichen Glauben an Gott zum Ausdruck, der den Menschen Stärkung, Heilung und Heil verheißen hat.

Die Krankensalbung kann nicht nur in Todesnähe gespendet werden, wie die alte (und überholte) Bezeichnung "letzte Ölung" nahelegte. Sinnvoll ist es, die Krankensalbung - wenn möglich - nicht erst in unmittelbarer Todesgefahr zu spenden. Menschen, die schwer oder chronisch erkrankt sind, können diese Sakrament der Stärkung auch mehrmals empfangen, z.B. wenn eine Operation ansteht. Zwieimal im Jahr bieten wir auch einen Gottesdienstfür die ganze Gemeinde an, bei dem die Krankensalbung im Rahmen einer Eucharistiefeier gespendet wird.

Es ist gut, wenn Erkrankte die Krankensalbung bei Bewußtsein empfangen können. Ebenso ist es sinnvoll, wenn nahe Angehörige an der Feier des Sakramentes teilnehmen können. Die Krankensalbung kann auch mit der Krankenkommunion verbunden werden.

Die Krankensalbung kann nur durch Priester gespendet werden.

Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an:

Pfarrer Bernhard Schmid, Tel: 07161 / 98433-14 (Durchwahl) oder 07161 / 98433-0 (Pfarrbüro/Anrufbeantworter) 

oder an:

Pfarrer i.R. Bernhard M. Winckler, Tel: 07161 / 2900934.

Beide Priester kommen dazu auch nach Hause oder ins Altersheim, gegebenenfalls auch ins Krankenhaus. In den Kliniken ist es auch möglich, über die Klinikseelsorge einen Priester verständigen zu lassen.

 

Die Spendeformel bringt den Sinn des Sakramentes zum Ausdruck:

"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen,

er stehe dir bei in der Kraft des Heiligen Geistes,

und der Herr, der dich von Sünden befreit hat,

rette dich und in seiner Gnade richte er dich auf."