Sakrament der Versöhnung

Neben den verschiedenen Formen der Versöhnung ist die Beichte die sakramentale Zusage der Vergebung durch Gott. Immer wieder zeigt sich, wie hilfreich es sein kann, die eigene Schuld auszusprechen. Dazu kommt die direkte Zusage der Versöhnung durch den Priester.

Die Beichte macht deutlich, dass wir auch und gerade mit unserer Schuld zu Gott kommen dürfen. Die Größe der Liebe Gottes besteht darin, dass er uns nicht nur trotz, sondern gerade wegen unserer Schuld liebt - wenn sie echt und ehrlich vor ihn gebracht wird. Wie der barmherzige Vater im Evangelium nimmt er uns wieder auf als seinen geliebten Sohn, als seine geliebte Tochter.

Sie sind herzlich eingeladen, diese Zusage der Versöhnung zu empfangen. In der Regel gelten folgende Beichtzeiten:

In Liebfrauen donnerstags um 18.30 Uhr (Sommerzeit), bzw. 18.00 Uhr (Winterzeit).

In St. Markus freitags um 18.30 Uhr (Sommerzeit), bzw. 18.00 Uhr (Winterzeit).

In der Adventszeit und in der österlichen Bußzeit gibt es erweiterte, bzw. zusätzliche Beichtzeiten, diese entnehmen Sie bitte den kirchlichen Mitteilungen oder dem Aushang im Schaukasten.

In beiden Kirchen können Sie wählen, ob Sie im Beichtstuhl oder im Beichtraum beichten wollen. Letzter ermöglicht mehr eine Gesprächsatmosphäre. In St. Markus nehmen sie für den Beichtstuhl die rechte Tür und für den Beichtraum die linke Tür. In Liebfrauen können Sie den Priester bitten, das Beichtgitter zu öffnen.

Zur Vorbereitung bietet das Gesangbuch "Gotteslob" ab der Nr. 58 eine Einführung zur Beichte und verschiedene Beichtspiegel zur Gewissenserforschung an.

Außerdem ist möglich, direkt mit einem der Priester einen Termin für eine Beichte oder ein Beichtgespräch zu vereinbaren. Siehe unter "Ansprechpartner/Pastoralteam".