Gottesdienste unter Corona-Bedingungen

Allgemeine Hinweise zu Gottesdiensten

Bitte beachten:

Medizinische Masken sind im Gottesdienst Pflicht.
Neben den bisher schon geltenden Maßgaben zur Feier von Präsenzgottesdiensten tritt nun die Pflicht, dass alle Personen im Gottesdienst einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Als „medizinische Maske" gelten sogenannte OP-Masken (Einwegmasken) und Masken der Standards KN95/N95 und FFP2.

 

Hier die wesentlichen Punkte, die Gottesdienstteilnehmer betreffen:

  • Personen mit Fieber oder Symptomen von Atemwegserkrankungen können nicht am Gottesdienst teilnehmen.
  • Alle sind gebeten, beim Eintreten die Hände zu desinfizieren. (Desinfektionsmittel stehen an den Eingängen bereit.)
  • Eine medizinische Maske ist für Gottesdienstteilnehmer Pflicht, auch während des Gottesdienstes.
  • Pflicht: eine Teilnahme-Karte mit Namen und Telefonnummer auszufüllen und beim Ausgang in die Box zu werfen.
  • In der Kirche sind mit hellgrünen Schildern die Plätze markiert, nur diese dürfen genutzt werden. Bestimmte Plätze können von mehreren Personen aus einem Haushalt benutzt werden. Die maximale Anzahl ist jeweils am Platz angegeben. Nicht benutzbare Plätze sind mit Absperrungen oder roten Schildern versehen. Sperrflächen sind grundsätzlich freizuhalten. Familen mit mehr als drei Personen sind gebeten, sich ggf. auf mehrere Plätze aufzuteilen.  Stehplätze sind grundsätzlich nicht möglich.
  • Vor, während und nach der Feier ist grundsätzlich immer der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen sind Familien und Paare, die in einem Haushalt miteinander leben.
  • Kommunionspendung erfolgt durch das Vortreten in Abständen in einer Reihe. Zunächst beginnt immer der linke Bankblock, dann der rechte Bankblock. Durch den Mittelgang zum Kommunionspender, durch die Seitengänge zurück (kein „Gegenverkehr“). Bitte zum Kommunionempfang die Hände weit vorstrecken!
  • Bei anhaltend niedrigen Inzidenzzahlen ist Gemeindegesang - mit Maske! - wieder möglich. Bitte nach Möglichkeit eigenes Geangbuch mitbringen! Weiterhin können Scholen und Instrumentalisten mitgestalten. Diese müssen zuätzlich Abstand halten, wenn sie ohne Maske singen.
  • Körbe für die Kollekte stehen an den Ausgängen. Danke für Ihre Gabe!
  • Beim Betreten der Kirche und nach dem Gottesdienst sind Gruppenbildungen zu vermeiden.

Personen, die zu Risikogruppen gehören oder aus sonstigen Gründen nicht zur Kirche kommen können, können auch weiterhin die Gottesdienste zu Hause mitzufeiern. Möglichkeiten gibt es über Fernsehen und Internet, außerdem setzen wir die Übertragungen unserer Gottesdienste per Telefon fort.

Plätze in unseren Kirchen

Es ist darauf zu achten, dass der Abstand von 1,5 m eingehalten wird.(Ausgenommen sind Personen, die in einem Haushalt wohnen.)

In St. Markus können die Plätze in den Bänken von 2 Personen (Innenplätze), bzw. von 3 Personen (Außenplätze) eines Haushalts genutzt werden. Sperrflächen sind grundsätzlich freizuhalten,  damit der Abstand von 1,5 m zum nächsten Platz gewahrt wird.

In Liebfrauen können die Plätze in den Bänken von bis zu 3 Personen eines Haushalts genutzt werden. Sperrflächen sind grundsätzlich freizuhalten, damit der Abstand von 1,5 m zum nächsten Platz gewahrt wird.

Wie bisher auch gibt es bei den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten einen Empfangsdienst, der hilft, die freien Plätze zu finden und auf die Einhaltung der Abstände achtet. Wir suchen laufend nach weiteren Personen, die in diesem Dienst mithelfen. Ohne Empfangsdienst bei Sonntagsgottesdiensten müssten wir diese absagen. Wenn Sie sich das vorstellen können, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten – wir haben genügend Plätze, auch für Sie!

Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte für sich abwägen, ob es sinnvoll ist, zu Gottesdiensten kommen. Wir können jedoch auch darauf hinweisen, dass unsere Schutzmaßnahmen wie Abstände und andere Vorkehrungen hoch sind. Gelegentlich wurde auch geäußert: „Ich möchte niemand anders den Platz wegnehmen.“ Das ist nach momentanem Stand kein Grund! Wir hatten bisher in jedem Sonntagsgottesdienst noch genügend freie Plätze! (Rechnerisch ermöglicht unser Hygienekonzept mit drei Gottesdiensten die Teilnahme von insgesamt 516 Personen jeden Sonntag!)

Aktuelle Gottesdienstzeiten unter Gottesdienste.

Telefonisch tief verbunden - Jetzt noch einfacher! Neue Nummer!

Eine besondere Möglichkeit am Gottesdienst in unseren Kirchen teilzunehmen - solange öffentliche Gottesdienste nicht möglich sind - ist die Mitfeier am Telefon. Das ist ganz einfach und dazu braucht es nur ein Telefon.

Ein ungewohntes Bild: Auf dem Altar liegt ein eingeschaltetes Handy. Über dieses einfache technische Hilfsmittel können jedoch alle, die das möchten, "ganz nah" mit am Altar sein. Solange keine Gottesdienste öffentlich gefeiert werden, können sie über eine Telefonkonferenz-Schaltung daheim mitverfolgt werden. Über die Ostertage haben wir damit bereits gute Erfahrungen gemacht.

Das ist natürlich nicht das gleiche wie eine Fernsehübertragung oder ein Livestrem mit Bild, aber viele schätzen inzwischen die Möglichkeit, wirklich in "ihrer" Kirche mit dabei zu sein und vertraute Stimmen zu hören. "Ich spüre dann, das ist jetzt in unserer Kirche. Das tut mir gut, auf diese Weise dabei sein zu können! Ich höre die Glocke läuten und höre die Simme und den Gesang aus der Kirche", sagt jemand dieser Tage. Die Bilder aus unseren Kirchen tragen viele ja im Kopf und in den Herzen. Diese Möglichkeit gibt auch denen Zugang  zu unseren Gottesdiensten, die über keinen Internetzugang verfügen.

Das funktioniert ganz einfach:

Telefonnummer anrufen und ohne Eingabe weiterer Nummern sind Sie schon drin:

07161 / 50 84 129

Unsere regelmäßigen Gottesdienstübertragungen sind:

Dienstags, 19:00 Uhr aus St. Markus

Donnerstags, 19:00 Uhr aus Liebfrauen

Sonntags, 10:30 Uhr aus St. Markus oder Liebfrauen

Die Leitungen der Teilnehmer sind stummgeschaltet. Sie können hören, werden aber nicht gehört. Kosten wie beim Anruf ins deutsche Festnetz. Wer eine Flat hat, zahlt nichts.

Es empfiehlt sich, sich auch zu Hause innerlich einzustimmen: Dazu kann eine Kerze helfen, die entzündet wird, die Ausrichtung auf ein Kreuz und das Bereitlegen des Gotteslobs, um mitzusingen. Wer ein Telefon mit eingebautem Lautsprecher hat, kann den laut stellen und braucht dann nicht dauernd den Hörer zu halten - wie beim Radio. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass sich nur Sprache und Gesang aus der Kirche übertragen lässt, nicht jedoch Instrumentalmusik.

Wer mag, kann nach dem Gottesdienst noch in der Leitung bleiben. Dann öffnen wir den "telefonischen Kirchplatz". Dazu werden alle lautgeschaltet und es ist z.B. möglich, sich noch einen schönen Sonntag zu wünschen.

Wer lieber einen Gottesdienst mit Bildern hat, den verweisen wir weiterhin auf die Übertragungen im Fernsehen und die verschiedenen Livestreams im Internet.