In altem, neuen Glanz!

So schön war die Kirche St. Jakobus in Krummwälden schon lange nicht mehr. Über Monate wurden der Dachstuhl saniert, das Dach neu gedeckt, das Türmchen renoviert und die spätmittelalterlichen Fresken gesichert und gereinigt. So erstrahlt die Kirche in altem, neuen Glanz. Nun wurde mit dem Patrozinium zum Jakobus-Fest der Abschluss der Renovierungsarbeiten gefeiert.

Alle freuen sich über den Abschluss der aufwändigen Renovierungsarbeiten. Besonders bei den Bewohnern in Krummwälden ist die Freude groß: "Unsere Glocken läuten wieder, endlich!" Dach und Türmchen sind schöner denn je. Nicht nur die neue Dachdeckung leuchtet, auch das Türmchen hat wieder eine Verkleidung mit echten Schindeln bekommen. Dort war in den letzten Jahrzehnten nur eine Blechverkleidung, die wie Schindeln aussehen sollte. Doch die wesentlichen Dinge sind unterm Dach geschehen: Marode Teile des historischen Dachstuhls wurden fachgerecht ersetzt, so dass sowohl die Stabilität gewährleistet ist, wie auch möglichst viel vom ursprünglichen Bestand erhalten. Durch eine Überarbeitung des Glockenstuhls werden die Schwingungen nicht mehr auf den Dachstuhl und das ganze Gebäude übertragen. Ebenso wurden die spätmittelalterlichen Fresken im Chorraum gereinigt, gesichert und Risse im Mauerwerk geschlossen.

Passend zur Feier des Patroziniums konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Viele waren gekommen, um mitzufeiern: Eine stattliche Zahl von Ministrantinnen und Ministranten kam eigens vom Kindersommerfest dazu. Oberbürgermeister Heiniger brachte in einen Grußwort seine Freude zum Ausdruck, dass die Kirche St. Jakobus als kunsthistorisches Kleinod für die nächsten Jahrzehnte erhalten und gesichert ist. Architekt Hufschmied erläuterte die Maßnahmen. Am Ende danke Pfarrer Schmid allen beteiligten Firmen. Ein besonderer Dank ging an die Mesnerin Agnes Catarozzo, die während der Bauarbeiten oftmals im Einsatz war.

Im Anschluss an den Festgottesdienst gab es auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus ein gemütliches Beisammensein, zu dem Krummwäldener und Eislinger gleichermaßen beitrugen.

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