Gib alles, nur nicht auf!

Mit diesen Worten und einem Armband mit diesem Vers sagen wir allen Mitarbeiter*innen in unseren katholischen Kindertageseinrichtungen in Eislingen von Herzen DANKE.

Der Musiker und Songpoet Andi Weiss, der im letzten Jahr in Eislingen zu Gast war, fasst mit diesen Worten eine Spannung zusammen, die in diesen Wochen oft spürbar ist. Wie viele Menschen geben momentan so viel, aber eines gilt es in dieser Zeit nicht zu geben – nämlich aufzugeben.

Als im März der Lockdown angekündigt wurde, war der Schock allen anzumerken. „Was tun wir jetzt, wenn keine / fast keine Kinder in die Einrichtungen kommen dürfen?“ War die Frage in unseren drei katholischen Kindertageseinrichtungen. Doch der Schock blieb nicht lange, sondern der Krise wurden die versteckten Chancen entlockt, die sich darin verbargen: Sortieren, aufräumen, aufarbeiten, was liegen blieb, putzen, neu gestalten, Absprachen in Telefon- und Videokonferenzen, vorbereiten, weiterentwickeln, verändern und vieles mehr. Das war nicht alles, sondern parallel dazu ging sofort auch die Notbetreuung von Kindern in systemrelevanten Familien an den Start sowie ab Ende April die erweiterte Notbetreuung. Auch die anderen Kinder waren im Blick und so wurde regelmäßig Familienpost den daheimgebliebenen Familien gebracht mit kreativen Ideen zum Basteln, Backen und Aktiv sein.

Die Gestaltung der Rückführung in den Regelbetrieb stellt sich in den letzten Wochen immer wieder als große Herausforderung dar, die es umzusetzen und zu planen gilt. Auf der einen Seite stehen die Familien und das große Anliegen diese zu entlasten und verlässliche Perspektiven bieten zu können und gleichzeitig stehen dem ständig neue Hygiene- und Abstandsregeln, Verordnungen und Anforderungen gegenüber. Fast täglich kommen neue Informationen und Bestimmungen wie es in naher Zukunft sein könnte. Manches Mal leider nur die Ankündigung aus der Politik ohne Konzept und Praxistauglichkeit.

Doch bei allem können wir eines versichern: In den drei katholischen Einrichtungen St. Markus, St. Michael und Liebfrauen tun alle Beteiligten ihr Möglichstes, um Kindern und Familien – im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten – eine guten Aufenthalt, pädagogische Begleitung und Unterstützung  zu schenken, um zum eigentlichen Alltag in einer Kita zurückkehren zu können.

So bleibt es an uns auch auf diese Weise DANKE zu sagen!  

Danke für das Bewältigen dieser Ausnahmesituation in den letzten Wochen!
Danke fürs Neu- und Umgestalten in den Einrichtungen!
Danke fürs Maskennähen!
Danke für Ihr Engagement!
Danke für Ihre Flexibilität.
Danke für die Unterstützung beim Auszählen der KGR-Wahl.
Danke für den engen Austausch zwischen den Leiterinnen und dem Träger!
Danke für die Familienpost.
Danke für Ihre Kreativität.
Danke für Ihre Arbeit und Ihr Dasein.
Danke für alles nicht sichtbare und damit nicht nennbare.

DANKE für Ihr „Gib alles, nur nicht auf!“

Für die Kirchengemeinde
Gemeindereferentin Katharina Pilz (Kindergartenbeauftragte Pastoral)
Pfarrer Bernhard J. Schmid
Michael Lang (Kindergartenbeauftragter Verwaltung)

 

Bilder sagen mehr als 1000 Worte, so nun ein paar Eindrücke aus den Einrichtungen.

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