Fasnetsrede von Fr. Eisele - gewählte Vorsitzende des KGRs

Am "gombiger doschdig" sollte es schon ein besonderer Gruß in Reimform sein

So hat Fr. Claudia Eisele - Gewählte Vorsitzende des KGRs - folgende Zeilen geschrieben und zur digitalen Sitzung im KGR und bei der Seniorenandacht in Liebfrauen gesprochen. 

 

Ich will hier nicht groß lamentieren,
denn das würde zu nichts führen,
wenn ich erzählte, was alles lief schief
und so nur neuen Unmut hervorrief.

Vielmehr möchte ich den Blick euch weiten
Und uns alle darauf vorbereiten,
was die Zukunft bringen soll,
denn die würde durch unser Zutun echt toll!

In manchen Büchern kann man lesen,
was nach Krisen früher ist gewesen
und da geht klar daraus hervor,
die Lebenssituation war besser als zuvor.

Doch hatte der Mensch bei all dem Fortschritt nicht bedacht
die Rechnung ohne die Natur gemacht,
denn diese fordert nun zurück,
was wir ihr genommen, Stück für Stück.

Das Gleichgewicht muss wieder her,
denn sonst erholt sich manches nicht mehr
und so hat diese Krise auch eine positive Seite,
wir können den Blick lenken ins Weite.

So können wir uns den Fragen widmen
Und zuerst den Blick dabei nach innen richten
Wir strebten nur nach Geld, Macht und Gewinn
Doch das ist nicht unser Lebenssinn.

„Seid frohen Mutes
Und tut Gutes
Und ich bin bei euch alle Tage,
so spricht Jesus auch zu seinen Jüngern, keine Frage.

Doch wie kommen wir voran,
wo doch wohl offensichtlich keiner mit ihm reden kann?
Da fiel mir vom KGR eine Klausur wieder ein,
wo eine Dozentin vom Bibelwerk war dabei.

Sie sprach von 2 Büchern, welche Gott hat geschrieben
Das erste war ein Buch über das Leben
Doch als der Mensch dies nicht mehr verstand,
gab er ihm ein zweites, die Bibel, zur Hand.

So sollen wir also unser Leben gestalten,
Und beide Bücher in den Händen halten,
um, wenn wir das eine nicht begreifen und verstehen,
im anderen die Lösung sehen.

So habe ich es ausprobiert
Und was soll ich sagen, es hat funktioniert
Die Antwort wird oft sofort gegeben
Das ist für mich ein lebenswertes Leben!

Wo der Mensch den anderen als Mensch erkennt,
ihn als Bruder oder Schwester benennt
Wo wir zwar sehen den Unterschied zwischen uns
Doch in der Vielfalt liegt die Kunst!

Zu überwinden manchen Zwist, 
der doch für niemanden von Nutzen ist
das wäre ein erklärtes Ziel
und dazu gehört wirklich nicht viel

Zu öffnen unser Herz für alles in der Welt
In die uns Gott der Vater hat gestellt
Damit wir unsere Blicke weiten
Um ihm den Weg hier zu bereiten.

So will ich nun schließen mit dem Gebet,
das Jesus seinen Jüngern hat gelehrt.
Wir stehen dazu auf, lasst es uns probieren,
um so unsere Bereitschaft zu signalisieren.

Seid frohen Mutes
Und tut Gutes
Denn ich bin bei euch alle Tage
So spricht er zu uns, das ist nun nicht mehr die Frage.