Arabisch trifft schwäbisch.

(gf) Unter diesem Motto stand die Begegnung von Flüchtlingen aus einer Unterkunft in Eislingen mit den Mitgliedern der Kolpingsfamilie im Gemeindezentrum St. Markus. Siegfried Riedmüller, der selber ehrenamtlich Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt, stellte die erschienen Flüchtlingsfrauen, Hiba und Rima, mit ihren Patinnen Christine Riedmüller und Inga Weiler vor. Außerdem waren gekommen: Stadtrat Peter Ritz, der ehrenamtlich Deutschunterricht erteilt, und von der Stadtverwaltung Integrationsbeauftragter Bernd Letzel , und Christine Szalontay, zuständig für die Betreuung der Asylpaten.

Die Referenten des Abends
Die Referenten des Abends

In lockeren Gesprächen wurde immer wieder festgestellt, dass das Lernen der deutschen Sprache das Wichtigste und wohl auch das Schwierigste beim Einleben in der neuen Umgebung ist. Auch intelligente Menschen mit guten Berufsausbildungen können nicht eingesetzt werden, wenn sie nicht deutsch verstehen und sprechen können. Noch viel schwieriger wird es, wenn sie nicht einmal in ihrer Heimat lesen und schreiben gelernt haben. Umso wichtiger ist es, dass ein Weg gefunden wird, dass wenigstens die angebotenen Schulungskurse regelmäßig besucht werden. Die Stadtverwaltung und viele Ehrenamtliche helfen in den Kursen und im Café Asyl mit, den Flüchtlingen das Eingewöhnen zu erleichtern. In vielen alltäglichen Dingen merkt man, dass diese Menschen aus einem anderen Kulturkreis kommen und daher auch anders denken. Zurzeit leben 172 Asylbewerber in Eislingen. Wenn ihr Asylantrag positiv entschieden ist, müssen sie aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen und brauchen dann eine Wohnung.  Es ist nun Aufgabe der Stadt für entsprechenden Wohnraum zu sorgen, und das nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für arme Eislinger. Um das gegenseitige kennen lernen abzurunden haben Hiba und Rima arabische Speisen mitgebracht. Salate , Falafel und ein Auberginengericht standen nun neben Hefezopf, Marmelade (Gselz) und Zwiebelkuchen zur Verkostung bereit. Schneckennudeln, Flachswickel, Apfelkuchen und süßes Gebäck wurde zum arabisch zubereiteten Tee angeboten. Unter Mithilfe der Asylpaten konnten kurze Gespräche mit den beiden Frauen geführt werden. Dabei wurde klar, dass die Integration der Flüchtlinge noch ein langer Weg wird und viel Durchhaltevermögen von allen Beteiligten erfordert. In lockeren Gesprächen wurde immer wieder festgestellt, dass das Lernen der deutschen Sprache das Wichtigste und wohl auch das Schwierigste beim Einleben in der neuen Umgebung ist. Auch intelligente Menschen mit guten Berufsausbildungen können nicht eingesetzt werden, wenn sie nicht deutsch verstehen und sprechen können. Noch viel schwieriger wird es, wenn sie nicht einmal in ihrer Heimat lesen und schreiben gelernt haben. Umso wichtiger ist es, dass ein Weg gefunden wird, dass wenigstens die angebotenen Schulungskurse regelmäßig besucht werden. Die Stadtverwaltung und viele Ehrenamtliche helfen in den Kursen und im Café Asyl mit, den Flüchtlingen das Eingewöhnen zu erleichtern. In vielen alltäglichen Dingen merkt man, dass diese Menschen aus einem anderen Kulturkreis kommen und daher auch anders denken. Zurzeit leben 172 Asylbewerber in Eislingen. Wenn ihr Asylantrag positiv entschieden ist, müssen sie aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen und brauchen dann eine Wohnung.  Es ist nun Aufgabe der Stadt für entsprechenden Wohnraum zu sorgen, und das nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für arme Eislinger. Um das gegenseitige kennen lernen abzurunden haben Hiba und Rima arabische Speisen mitgebracht. Salate , Falafel und ein Auberginengericht standen nun neben Hefezopf, Marmelade (Gselz) und Zwiebelkuchen zur Verkostung bereit. Schneckennudeln, Flachswickel, Apfelkuchen und süßes Gebäck wurde zum arabisch zubereiteten Tee angeboten. Unter Mithilfe der Asylpaten konnten kurze Gespräche mit den beiden Frauen geführt werden. Dabei wurde klar, dass die Integration der Flüchtlinge noch ein langer Weg wird und viel Durchhaltevermögen von allen Beteiligten erfordert.