Rückblick der ökuemenischen Woche 2024

„Was uns Halt gibt“ – dieses Thema hatten wir im Ökumene-Ausschuss gewählt angesichts der Krisen und verstörenden Ereignisse unserer Zeit.

„Wovor sollte ich mich fürchten?“ – Viele Fragen stellten mehrere Sprecherinnen mit Pfarrerin Pelkner zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes. Pastoralreferent Hummel ging in seiner Predigt auf die Heilung des Gelähmten ein, auf die Rolle der Sündenvergebung und die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundschaft. Der kräftige Gesang im gut besuchten Gottesdienst in der Lutherkirche wurde von Kathrina Conzelmann am Flügel gefühlvoll begleitet.

Pfarrer Markus Wurster, stellte am ersten ökumenischen Abend die Frage nach dem Sinn des Lebens in den Mittelpunkt. Nach einer grundlegenden philosophisch-theologisch Behandlung des Themas ließ er auch seine Erfahrungen als Klinikseelsorger am Christophsbad einfließen. Deutlich wurde, dass, wer einen Sin in seinem Leben erkennen kann, besser mit Krisen umgehen kann.

Am zweiten ökumenischen Abend stand das Thema Resilienz im Zentrum. Was macht uns stark? Warum konnten manche Menschen gute Strategien finden, um in der Corona-Pandemie klarzukommen, während andere in dieser Zeit fast zerbrochen sind? Diplom-Psychologin Sanja Steiert ergründete die Faktoren für die Entwicklung von Resilienz anhand von psychologischen Studienergebnissen und anschaulichen Beispielen aus ihrer Beratungspraxis mit jungen Familien.

Beide Referent*innen brachten zum Ausdruck, dass der Glaube, wenn er nicht mit Unterdrückung einhergeht, ein großer Halt in Krisenzeiten ist. Er gibt uns Orientierung und hilft uns, uns in einen großen Sinnzusammenhang einzuordnen. Im Anschluss an die Vorträge entspann sich unter den interessierten Zuhörer*innen eine rege Diskussion.

Abgeschlossen wurde die Ökumenische Woche durch das von Pastoralreferent Hummel gestaltete Taizé-Gebet am Sonntagabend in der Kirche St. Markus.